Implantologie

Die Implantologie ist ein Teilbereich der Zahnheilkunde, die das Einsetzen von Zahnimplantaten zum Gegenstand hat. Zahnimplantate dienen als Ersatz von Zähnen und sind eigentlich nichts anderes, wie kleine Schrauben, die in den Knochen gedreht werden. Mit deren Hilfe werden einzelne oder mehrere Zähne ersetzt.

Sie finden ihre Anwendung beim Einsatz von Kronen oder Brücken, wodurch das Beschleifen gesunder, füllungsfreier Zähne vermieden werden kann. Ein weiteres Verwendungsfeld ist der zahnlose Kiefer. Hierbei wird der Tragekomfort des Zahnersatzes durch Implantate verbessert. Dies geschieht vor allem im Bereich des Unterkiefers oder bei der gaumenfreien Gestaltung des Oberkieferzahnersatzes. In Folge dessen kann man wieder besser zubeißen und fühlt sich in der Öffentlichkeit sicherer.

Zahn-Implantate gibt es seit einigen Jahrzehnten. In den vergangenen 10 - 15 Jahren ist die Entwicklung im Bereich der Implantologie enorm vorangeschritten. Über 100 verschiedene Implantatformen existieren mittlerweile, die sich durch ihre Form, Funktion und auch in ihrem Preis unterscheiden. Das hohe Maß an Qualität der verfügbaren Varianten sorgt dafür, dass die Sicherheit bei der Verwendung sehr hoch ist.

In der Regel kommen schraubenförmige Implantate zum Einsatz. Sie bestehen aus Titan, wodurch sie sich biologisch neutral verhalten. Titan bildet wie Aluminium auf seiner Oberfläche eine Oxidschicht. Durch diese Oxidschicht sind Zahnimplantate sehr gewebefreundlich und der Knochen kann sich direkt am Implantat anlagern. Diesen Prozess nennet man auch Osseointegration. Um diesen Prozess zu unterstützen, werden die Oberflächen von Zahnimplantaten aufwendig bearbeitet, was ein schnelleres Einheilen, eine verbesserte Verbindung zum Knochen sowie eine erhöhte Belastung und Tragedauer ermöglicht.

Wir verwenden in unserer Praxis das Implantatsystem der Firma Straumann,
weitere Informationen finden Sie unter folgender Internetseite.
http://www.straumann.de/de-index/patients.htm

Unser Motto:

Alles aus einer Hand, angefangen von der
Voruntersuchung,
über die Implantation,
bis hin zur prothetische Versorgung.
Die komplette Behandlung findet in unserer Praxis statt.

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Garantierte Qualität

Durch Liebe zum Beruf und Interesse am Detail entsteht Zahnersatz höchster Qualität. Da sind wir uns so sicher, dass wir Ihnen eine 5-jährige Garantie auf Ihren Zahnersatz geben.

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Wie läuft eine Implantation ab?

Zunächst kann erst einmal festgehalten werden, dass das Einbringen bei örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt wird. Ein längerer Krankenhausaufenthalt ist also nicht notwendig.

Vor der Implantation sollte die Vorbehandlung abgeschlossen sein. Anschließend erfolgt die Planung an Hand einer Röntgenübersichtsaufnahme (OPG) und der Anfertigung einer Bohrschablone. Dabei gilt, je besser die Planung umso schneller und erfolgreicher der Behandlungsablauf und das Behandlungsergebnis.

Beim eigentlichen Implantieren wird an der geplanten Stelle die Schleimhaut zur Seite gelegt und das Implantat stufenweise nach individuell festgelegter Länge und Durchmesser aufbereitet.

Nach dem Einsetzen wird das Zahnfleisch wieder vernäht. Damit die entsprechende Stelle gesunden kann, wird im Anschluss eine unbelastete Einheilphase eingehalten, deren Länge sich nach der Knochenqualität richtet. Beim Unterkiefer beträgt die Dauer durchschnittlich zwei bis drei Monate. Da die Knochendichte von Unter- und Oberkiefer unterschiedlich ist, wird beim Oberkiefer eine Einheilphase von bis zu sechs Monaten angeraten. In dieser Übergangszeit setzt der Zahnarzt einen provisorischen Zahnersatz ein.

In Ausnahmefällen kann das Implantat auch schon früher belastet werden. Dies ist jedoch abhängig von der Knochenqualität und dem geplanten Zahnersatz. Die Implantation ist in der Regel schmerzlos. Patienten mit Zahnimplantaten schildern oft, dass die Entfernung von Zähnen wesentlich unangenehmer ist. Das hängt in erster Linie damit zusammen, dass der Knochen im Inneren, vorausgesetzt er ist nicht entzündet, keine Schmerzempfindlichkeit besitzt. Reizempfindlich ist nur die Knochenhaut. Patienten, die mit Implantaten versorgt wurden, sollten regelmäßig zur Kontrolle und Prophylaxe gehen.